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Sport gegen Gewalt

Antiaggressionstraining in Jenfeld, Neuallermöhe und Mümmelmannsberg

Fahim Yusufzai ist Trainer, Sozialarbeiter, Pädagoge und doch nichts von allem. Denn eigentlich war er Leiter des Sicherheitsdienstes im Einkaufszentrum Jenfeld. Zigmal hat er in dieser Eigenschaft Jugendliche in diesem durch hohe Arbeitslosigkeit besonders unter jungen Ausländern betroffenen Stadtteil dabei erwischt, wie sie klauten, Graffitti sprühten oder versuchten, Autos zu knacken. Die ausgesprochenen Hausverbote halfen wenig. Denn die Ursachen für dieses Verhalten konnte er damit nicht beseitigen, die Probleme der Jugendlichen nicht lösen.

Fortan stellte er sie vor die Entscheidung, sie zur Polizei zu bringen — oder zu ihm ins Training zu kommen. Denn der gebürtige Afghane mit deutscher Staatsangehörigkeit trägt den schwarzen Gürtel des koreanischen Kampfsports Taekwondo. Die Ertappten entschlossen sich für die zweite Variante und fassten Vertrauen zu dem strengen, aber charismatischen Trainer. Seine Devise: Sport gegen Gewalt. Die Tugenden, die er die Jugendlichen lehrt, sind Fairness, Achtung vor anderen Menschen, Selbstkontrolle und Disziplin. Mittlerweile ist er für viele der rund 60 Jungen und Mädchen Freund, großer Bruder und Beichtvater für private Probleme geworden. Die Erfolge seiner Arbeit sind verblüffend. Die Straftaten von Jugendlichen im Einkaufszentrum und seiner Umgebung sind drastisch zurückgegangen. Die örtliche Polizei ist voll des Lobes. Die BürgerStiftung Hamburg unterstützt dieses Projekt, weil es sich in ihren Augen um ein beispielhaftes Modell handelt, Jugendlichen unter schwierigen sozialen Bedingungen Werte zu vermitteln und ihnen die Integration in die Gemeinschaft zu erleichtern.

Gefährdete bzw. kriminell auffällig gewordene Jugendliche in Kleingruppen von fünf bis zehn Personen erhalten im Rahmen dieses Projektes die Möglichkeit, die Lebensbedingungen in einer Haftanstalt kennen zu lernen und mit den dort Inhaftierten zu sprechen. Der Besuch erfolgt gemeinsam mit Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern von Jugendhilfeeinrichtungen oder mit Lehrkräften von Schulen. Die BürgerStiftung Hamburg unterstützt dieses Projekt durch die juristische Unterstützung bei der Vereinsgründung und die Finanzierung einer Projektpublikation.

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